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pwned! Review

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Review (Music)

 

Kamelot - Ghost Opera (2007) (by Max)

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Diese Band einfach in das Genre des Power Metals abzuschieben, wird den 5 auf Grund der vielen Einflüsse, wie z.B. Orientalische Rhythmen und Progressiven Elementen, die sie in ihre Musik mit einfließen lassen, nicht gerecht. Habe ich mir schon damals mit ,,The Black Halo“, dem Vorgänger und ,,Epica“ etliche Stunden vertrieben, will ich nun testen, ob auch ihr neuester Ausleger zu überzeugen weiß.

 Orientalisch beginnt das Album mit einem Violinen Intro, welches nahtlos in  den schnelleren, rockigen Opener ,,Rule the world“ übergeht. Dieses kann mich, ob seiner triefenden Geschwindigkeit, nicht wie das folgende ,,Ghost Opera“ überzeugen, welches auch die stimmlichen Fähigkeiten von Khan darlegt. Weiter geht es mit dem zunächst hämmernden und mysteriös klingenden ,,The human stain“. Hier zeigt Khan, dass seine  Stimme auch sehr  sanft und bedacht einsetzen kann. Das Album hält sich konstant auf diesem

 

 

 


  sehr hohen melodisch/progressiven Level und überzeugt vor allem durch ein intelligentes Songwriting, sowieso durch Khans Bombast Stimme, die so ziemlich jede gewollte Facette abdeckt. Zu dem wird er noch durch eine Frau unterstützt, die dem ganzen einen noch progressiveren Touch gibt und so kann man sich 44 Minuten lang in die musikalische Welt von Kamelot begeben ohne dabei durch misslunge Lieder gestört zu werden. Nie ist das Album zu Wild,

stets wird der Hörer, bis zum süßen Ende, bei der Stange gehalten und letztendlich  mit einem genialen ,,Edenecho“ belohnt.

 

Pro:

- Solitaire (intro)

- Ghost Opera

- The human Stain

- Blücher

- Love you Death

- Up through the Ashes

- Silence of the Darkness

- Edenecho

- Mourning star

 

Neutral:

- Rule the World

- Anthem

 

Fazit: Obgleich ,,Ghost Opera“ konstant stark aufspielt und kaum Wünsche offen lässt, gefällt mir das Ganze aufgrund fehlender Hitdichte nicht so gut wie sein Vorgänger ,,The Black Halo“. Es fällt mir sehr schwer einzelne Lieder rauszukristallisieren, die mir besonders positiv aufgefallen sind. Mehr ist es das große Ganze, dass das Album zu einem kleinen Meisterwerk macht und so gebe ich dem Album schweren Herzens ,,nur“ 9 von 10 möglichen Punkten, aber auch nur weil ich weiß, dass sie es noch einen Tick besser können. (siehe ,,The Black halo“) Wer auf Melodik/Progressiv Metal steht sollte auf jeden Fall zugreifen, wer nur ein wenig Rock mag sollte mal reinhören und wer weder mit Rock, noch mit Progressive etwas am Hut hat, sollte zumindest mal schauen, ob die Stimme Khans ihn nicht überzeugen kann. In diesem Sinne, viel Spaß beim hören.

 

Bewertung: 9.0