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pwned! Review

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Review (Music)

 

Die Apokalyptischen Reiter - Riders on the Storm (2006) (by Max)

 

Die deutsche Version von „System of a down“? Genau so abwechslungsreich? Ähnliche Tempowechsel? - Quatsch sag ich, viel besser sind die! Hauen die doch ein Top Album nach dem anderen auf den Markt ohne dabei in das langweilige Meer der Kommerzfische abzudrifften und ,,Riders on the Storm“ ist da keine Ausnahme. Auf 14 Songs zeigen die Jungs uns wie man rockt...

 Schon der Opener ,,Friede sei mit dir“ rockt gewaltig und verspricht viel Gutes und genau so wild geht es auch weiter mit ,,Riders on the Storm“, welches traditionell im Reiterstil von Untergang und Feuer handelt, dementsprechend auch aggressiv in den vocals, mächtig Tempo vorlegt und sowohl englische als auch deutsche Lyriks hat. ,,Der Seemann“ besticht durch einen extrem geilen Refrain, der nicht nur im Tempo stark variiert, sondern auch in der Sprache und zwar in Deutsch, Englisch und Französisch. Ein sehr starker Song der besonders gen Ende richtig packend wird und definitiv Hit potential hat. Kommt der nächste, von Freiheit handelnde, Song ,,Der

  Adler“ noch in recht netter Manier daher, greift ,,Revolution“ knallhart an und heizt dem Hörer mit harten Riffs und hartem Gesang ordentlich ein. Doch genug geträumt, singt der Frontsänger Daniel Teumel doch in ,,Wenn ich Träume“ eben genau davon. Ziemlich reiteruntypisch wird es im nächsten Song sogar recht politisch, wenn sie die ,,Soldaten dieser Erde“ davon abbringen wollen in den Krieg zu ziehen. Auch ein Instrumental will eingebaut sein und so zieht ,,In the land of white horses“ sehr ruhig und unauffällig an des Hörers Ohr vorbei, einleitend für ,,Liebe“ welches gemäß einer echten Beziehung erst mit sanften Klängen und einleuchtenden Lyriks zu fesseln weiß, bis das ganze etwas lauter und fast schon episch wird und schließlich ziemlich rockt. Sehr schön umsungen wird der Geschlechtsakt in ,,Schenk mir heute Nacht“ mit vielen Metaphern doch weiß das Lied mich nicht so recht zu überzeugen und so freu ich mich um so mehr über die nächsten 3 Nummern, ,,Himmelskind“, ,,Das Feuer“ und ,,mmmH“ die zu den Besten auf dem Album gehören.

 

Top:

- Friede sei mit Dir

- Riders on the storm

- Seemann

- Der Adler

- Revolution

- Feuer

- mmmH

- Wenn ich träume

 

Neutral:

- Soldaten dieser Erde

- Liebe

- Himmelskind

- Schenk mir heut Nacht

- In the land of white horses

  

Fazit:

Sicher ist ihr Sound nicht mehr so roh wie einst und auch die Riffs nicht mehr so brachial, die Texte sind um einiges ,,netter“ und nachdenklicher geworden, aber dieser Schritt war ein essenziell nötiger im Reifeprozess der Reiter. Sie haben ihren Stil verfeinert und bringen ihn jetzt auf den Punkt und das ohne Experimente. Was des einen Freud ist des anderen Leid und so fühlen sich viele Oldschool-Reiter Fans um ihre alte Band gebracht und so ist der Stilwechsel ein zweischneidiges Schwert - Eines das mir persönlich jedoch sehr gut gefällt und somit für mich ,,Riders on the storm“ zu meinem persönlichen lieblingsreiter Album macht.  

Bewertung: 9.1